Brückenbau – Ausführungsplanung

  • Projekt: Neubau einer Brücke im Zuge des Wirtschaftsweges nördlicher Koppenweg über die L 776n in Schmallenberg - Bad Fredeburg
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Sauerland - Hochstift
  • Brückenfläche: 274 m²
  • Bauwerksart: 1 - feldrige - Spannbeton - Plattenbrücke
  • Bauausführung: 2019-2020/2021

Beschreibung der Maßnahme:

Der Neubau des Brückenbauwerks wurde im Zuge der L776n Ortsumgehung Bad Fredeburg angeordnet.
Die längsvorgespannte Plattenbrücke mit angehängtem Bogen wurde flach auf Streifenfundamenten gegründet. Das gesamte Bauwerk ist in Ortbetonbauweise hergestellt worden.

Die Widerlager wurden als Kastenwiderlager erstellt. Die Widerlagerwände besitzen eine Dicke von 1,65 m, die Flügel werden mit einer Dicke von 0,60 m auf den 0,80 m starken Fundamenten hergestellt.

Die Verbindung der Widerlagerwand mit dem Überbau erfolgt durch bewehrte Elastomerlager mit jeweils einem querfestem und einem allseits beweglichen Lager je Achse.

Ebenso wurde aufgrund der auftretenden Bewegungen infolge der verschiedenen Einwirkungen auf den Überbau in beiden Achsen eine Fahrbahnübergangskonstruktion eingebaut.

Rechtwinklig zu den Widerlagerwänden ergibt sich eine lichte Weite von 40,10 m. Die Einzelstützweite beträgt 41,20 m und die kleinste lichte Höhe ist ca. 5,25 m. Der Überbau wurde mit einer Breite von 6,00 m zwischen den Geländern ausgeführt.

  • Projekt: Ersatzneubau der Talbrücke Öhringhausen im Zuge der B 55 in Olpe
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Südwestfalen
  • Brückenfläche: 1960 m²
  • Bauwerksart: 4 - feldrige - Spannbeton - Hohlkastenbrücke
  • Bauzeit: 2018 - 2020

Beschreibung der Maßnahme:
Die im Jahr 1966 hergestellte Talbrücke Öhringhausen im Zuge der B 55 in Olpe musste durch einen Neubau ersetzt werden. 

Der rein mit externen Spanngliedern vorgespannte Überbau wurde als einzelliger Hohlkastenquerschnitt mit Stützweiten von 28,3 m + 2 x 37,7 m + 28,3 m = 132 m hergestellt. Die Konstruktionshöhe beträgt 2,85 m. Der Überbau wurde mit einer Breite zwischen den Geländern von 14,85 m gebaut. Der Überbau wurde mittels Elastomerlagern auf den Widerlagern und den Pfeilern gelagert. Die Widerlager wurden, wie beim Bestandsbauwerk, als aufgeständerte Auflagerbalken mit Flügelwänden ausgebildet. Die Pfeiler und der Pfeilerkopf werden in den Achsen 20 bis 40 gleich ausgebildet. Der Querschnitt unter dem Pfeilerkopf besteht aus einem Rechteck mit L / B = 3,5 m / 2,0 m, dessen Ecken mit l / b = 80 cm / 60 cm abgeschrägt sind. Nach unten nehmen sowohl die Länge wie die Breite der Pfeiler mit einem Anzug von 50:1 zu.

  • Projekt: Neubau der Johannesbrücke über die Ruhr vom Mühlenweg zur Kolpingstraße in Meschede
  • Bauherr: Stadt Meschede
  • Brückenfläche: 520 m²
  • Bauwerksart: Bauwerksart: 3 - feldrige - Spannbeton - Plattenbrücke
  • Bauzeit: 2012 - 2014

Beschreibung der Maßnahme:
Im Zuge der Regionale 2013 war der Neubau der Johannesbrücke zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt von Meschede erforderlich.
Bei dem Spannbetonbauwerk handelt es sich um eine Dreifeldbrücke mit einem Plattenquerschnitt. Aufgrund eines Sonderentwurfs wurde ein semiintegrales Bauwerk gebaut (monolithische Verbindung der Stützen mit dem Überbau). Die Auflagerung auf den Widerlagern erfolgt über Elastomerlager mit jeweils einem querfesten Lager. Das Bauwerk wurde für zwei Fahrstreifen für zivile Verkehrslasten nach DIN Fachbericht 101 bemessen. Die Stützweiten betragen 14,00 m + 18,00 m + 14,00 m. Das Bauwerk ist flach gegründet.

  • Projekt: Neubau der Brücke „Kreuzweg“ im Zuge des Neubaus der BAB 46, BW 184 über die A 46
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Sauerland - Hochstift
  • Brückenfläche: 138 m²
  • Bauwerksart: semiintegrales Bauwerk mit vorgespanntem Überbau
  • Bauzeit: 2011 - 2012

Beschreibung der Maßnahme:
Im Zuge des Neubaus der BAB 46 wurde der Neubau der Brücke „Kreuzweg“, Bauwerk 184, über die BAB 46 erforderlich.
Das Überführungsbauwerk wurde als semiintegrale Konstruktion ausgeführt, d.h. das am Hochpunkt des Bauwerks liegende Widerlager und die Pfeilergruppe wurden ohne Lager an den Überbau angeschlossen. Der Überbau ist torsionssteif in dem nördlichen Widerlager eingespannt. Das Bauwerk dient als Fuß - und Radwegbrücke, ein Dienstfahrzeug gem. DIN FB 101 wurde angesetzt. Der Querschnitt des Überbaus hat eine halbkreisförmige Form mit einem Ausrundungsradius von ca. 1,57 m. Der längs vorgespannte Überbau wurde 3,42 m breit ausgeführt und hat eine Höhe von ca. 1,32 m. Die Stützweiten betragen 9,50 m + 37,80 m. Das Bauwerk ist flach gegründet.

  • Projekt: Neubau einer Geh- und Radwegbrücke im Zuge des Alleenradweges bei Wennemen
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Sauerland - Hochstift
  • Brückenfläche: 212 m²
  • Bauwerksart: 4 - feldriger - Stahlfachwerktrog, Fahrbahnplatte aus Fertigteilplatten mit Ortbetonergänzung
  • Bauzeit: 2010 - 2012

Beschreibung der Maßnahme:
Neubau der Ruhrbrücke bei Wennemen im Zuge des Alleenradweges auf der ehemaligen DB - Trasse.
In Anlehnung an die ehemalige Bahnbrücke erhielt die Brücke einen Stahlfachwerktrog über 4 Felder mit einer Konstruktionshöhe von H = 1,70 m. Zur Aufnahme der Fahrbahn des Geh- und Radweges wurde eine Stahlbetonplatte angeordnet, welche in Längsrichtung trägt und auf den Querträgern des Trogs aufgelegt wurde. Die Konstruktion besteht aus Fertigteilen als Verbundplatte mit Ortbetonergänzung, der Verbund mit den Stahlträgern erfolgt über Kopfbolzendübel. Die Auflagerung des Überbaus auf den Kastenförmigen Widerlagern und den 3 Pfeilern erfolgt über Elastomerlager (schwimmende Lagerung). Die Pfeiler bestehen aus zwei runden Pfeilerästen mit einem Durchmesser von 90 cm, welche oben unter 1:5 auseinanderlaufen.

  • Projekt: Ersatzneubau einer Brücke im Zuge der A 40 über die Berliner Straße in Bochum - Wattenscheid
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Ruhr
  • Brückenfläche: 850 m²
  • Bauwerksart: 1 - feldrige - Spannbetonbrücke
  • Bauzeit: 2008 - 2010

Beschreibung der Maßnahme:
Aufgrund des Ausbaus der A 40 musste das vorhandene Brückenbauwerk aus dem Jahre 1966 vollständig ersetzt werden.
Das neue Bauwerk besteht aus 2 getrennten Überbauten mit einer Gesamtnutzbreite von 36,30 m. Die neuen Überbauten wurden als Einfeldbrücken mit Stützweiten von jeweils 23,42 m errichtet. Die Herstellung der Überbauten erfolgte mittels Spannbetonfertigteilträgern mit einer nachträglich aufbetonierten Ortbetonplatte. Als Überbauquerschnitt ergab sich somit je Überbau ein siebenstegiger Plattenbalken mit einer Konstruktionshöhe von 1,20 m.

Die Verbindung der Widerlagerwände mit dem Überbau erfolgt durch Elastomerlager mit zwei querfesten und zwölf allseits beweglichen Lagern in der Achse 10 sowie zwei allseits festen und zwölf allseits beweglichen Lagern in der Achse 20.

Das Bauwerk wurde auf Streifenfundamenten flach gegründet.

  • Projekt: Neubau der Straßenbrücke im Zuge der L 539 über die Lenne in Finnentrop
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Südwestfalen
  • Brückenfläche: 1268 m²
  • Bauwerksart: 3 - feldrige - Spannbetonbrücke
  • Bauzeit: 2008 - 2010

Beschreibung der Maßnahme:
Im Zusammenhang mit der Bahnübergangsbeseitigung in Finnentrop im Zuge der L 539 wurde der Neubau einer Straßenbrücke über die Lenne nötig.
Der Neubau wurde als parallelgurtiger, längs vorgespannter Ortbeton - Durchlaufträger über drei Felder ausgeführt. Im Bereich der kleineren Überbaubreite wurde das Bauwerk als einstegiger Plattenbalken ausgeführt, um hinter dem ersten Innenpfeiler im Aufweitungsbereich in eine zweistegige Plattenkonstruktion überzugehen. Die Einzelstützweiten betragen 28,80 m + 30,50 m + 28,80 m. Die Breite zwischen den Geländern ist variabel zwischen 13,25 m bis 16,46 m. Die Auflagerung des Überbaus erfolgt über Elastomerlager.

  • Projekt: Neubau der Brücke im Zuge des Rad- und Gehweges "Hellerweg" über die B239 bei Herford
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Minden
  • Brückenfläche: 130 m²
  • Bauwerksart: Integrale Stabbogenbrücke
  • Bauzeit: 2006 - 2008

Beschreibung der Maßnahme:
Das Brückenbauwerk für den Neubau der B 239 - Umgehung Herford - wurde als integrale Stabbogenbrücke mit einer Länge von 37,15 m und 2 obenliegenden Stahlbögen und einer Verbundfahrbahn ausgeführt.
Der Versteifungsträger (Verbundfahrbahn) ist monolithisch in die Widerlager eingespannt. Die Stabbögen stehen in einem Winkel von 14,7 ° gegen die Lotrechte und überragen den Versteifungsträger um ca. 3,90 m. Die Bögen sind in Stahlbetonkämpfer, die unterhalb des Geländes monolithisch mit den Widerlagern verbunden sind, ebenfalls biegesteif eingespannt. Der Querschnitt der Stabbögen ist als rautenförmiger, luftdicht verschweißter Hohlkastenquerschnitt ausgebildet. Der Versteifungsträger ist als Stahlverbundträger ausgeführt. Der Konstruktionsbeton ist mittels Kopfbolzen verbunden. Die Verbindung zwischen Stabbögen und Versteifungsträger wurde mit 4 oben und unten gelenkig angeschlossenen Rundstahlhängern ausgeführt. Die Brücke ist flach gegründet.

  • Projekt: Neubau der Brücke im Zuge der Gemeindestraße "Viehtriftenweg" über die B239 bei Herford
  • Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Minden
  • Brückenfläche: 441 m²
  • Bauwerksart: 1 - feldrige - Stahlverbundbrücke
  • Bauzeit: 2006 - 2008

Beschreibung der Maßnahme:
Das Brückenbauwerk für den Neubau der B 239 - Umgehung Herford - wurde als Stahl- Verbundtragwerk mit längs und quer schlaff bewehrter Fahrbahnplatte mit einer Stützweite von 42,00 m ausgeführt.
Die Tragkonstruktion wird aus drei einzelligen, trapezförmigen und luftdicht verschweißten Hauptträgern mit Kastenquerschnitt gebildet. Die Konstruktionshöhe der voutenförmigen Kastenträger einschließlich Fahrbahnplatte variiert zwischen 1,32 m in Feldmitte und 2,32 m an den Widerlagern. Die Fahrbahnplatte setzt sich aus 12 cm dicken Fertigteilplatten und einer 20 cm dicken Ortbetonergänzung zusammen.

  • Projekt: Neubau der Straßenbrücke im Zuge der B 247n über die DB - Strecke 6343 in Leinefelde
  • Bauherr: Straßenbauamt Nordthüringen
  • Brückenfläche: 473 m²
  • Bauwerksart: 1 - feldrige - Stahlverbund - Rahmenbrücke
  • Bauzeit: 2003 - 2004

Beschreibung der Maßnahme:
Im Zuge der Ortsumgehung Leinefelde musste die Bundesstraße B 247n über die zweigleisige Bahnstrecke Halle - Hann. Münden geführt werden. Der hierfür gewählte Verbundüberbau setzt sich aus vier gevouteten I - Stahlträgern und der Stahlbetonfahrbahnplatte zusammen. Der Verbund wurde über Kopfbolzendübel hergestellt. Die Fahrbahnplatte wurde durch 12 cm dicke Fertigteilplatten und einer 20 cm starken Ortbetonergänzung gebildet. Die Gesamtlänge des Überbaus beträgt 41,15 m. Die Brücke wurde beidseitig über kastenförmige Widerlager mit eingespannten Flügelwänden flach gegründet.

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